50 JAHRE ZIEGLER DEUTSCHLAND

Erfolgreiche fünf Jahrzehnte: Rückblick und Ausblick.

50 JAHRE AUF EINEN BLICK

  • 1967: Firmengründung in Aachen
  • 5 Standorte
  • Wachstum an den Standorten

FIRMENGRÜNDUNG IN AACHEN

Die Geschichte des Unternehmens  begann in Brüssel – die bel­gische Metropole, in der noch heute die ZIEGLER Gruppe ihren Sitz hat. Hier gründete Arthur Joseph ­Ziegler 1908 die nach ihm benannte Firma ­ZIEGLER. Seine inhabergeführte Spedition sollte international ausgerichtet sein. 1958 wurde ZIEGLER für die Welt­ausstellung in Brüssel als offizieller Logistikpartner nominiert. Dies war gleichzeitig der Startschuss für eine europaweite Expansion.

Wirtschaftsland Deutschland
ZIEGLER expandierte in den frühen 1960er Jahren in den Benelux-Ländern, Frankreich und der Schweiz. 1967 setzte Arthur Ziegler schließlich einen lange gehegten Wunsch um: Er wollte seine Spedition in  Deutschland etablieren. Auch die erste Rezession, welche die deutsche Wirtschaft 1967 lähmte, konnte die Pläne nicht durchkreuzen. Am 14. Juli 1967 wurde die  „Ziegler & Co. GmbH Internationale Spedition“ gegründet – die Eintragung ins ­Handelsregister erfolgte am
14. ­August 1967.

Die Gründung von ZIEGLER Deutschland hatte durchaus politische Gründe: Die belgische ­ZIEGLER-Niederlassung in Montzen hatte Kontakte zu VEB Deutrans (dem damals einzigen international tätigen Spediteur der DDR) hergestellt und sollte Transporte über die Schiene und Strasse ab­wickeln. Während die Staatsführung der DDR auf der Existenz von zwei deutschen Staaten beharrte, war die politische Sichtweise der westdeutschen Bundesrepublik eine andere: Die DDR wurde nicht als Ausland angesehen. Deshalb galten für Deutrans die gleichen Regeln wie für westdeutsche Spediteure. Diese durften ohne Einschränkungen Transportaufträge annehmen. ZIEGLER Belgien wollte allerdings nicht mehr in einem Abhängigkeitsverhältnis zu fremden Korrespondenten und Dienstleistern stehen und zog die Gründung einer Tochterfirma in Deutschland vor.

Gründung am Güterbahnhof Aachen West
Die ersten Büros in Deutschland bezog ZIEGLER in Aachen West am Güterbahnhof. Ein Mietvertrag für einen Lagerplatz wurde mit der Deutschen Bahn abgeschlossen. Hier war ein Mindestvolumen von 2.000 Tonnen jährlich einzubringen. Aachen war ein optimaler logistischer Standort für den Start: am Dreiländereck Deutschland-Belgien-­Niederlande – und ideal für die weitere Expansion in Deutschland.

ZIEGLER DEUTSCHLAND: HEUTE AN FÜNF STANDORTEN PRÄSENT

Die Gründung von ZIEGLER Deutschland in Aachen brachte  wirtschaftlichen Erfolg – vom ersten Jahr an. Die Umsatzzahlen zeigen die rasante positive Entwicklung: 1967 lag der Umsatz bei 53.895 DM, 1968 hatte er sich schon mehr als verdoppelt auf 137.500 DM, 1970 betrug er 223.000 DM und 1977 waren es bereits 310.000 DM. In den Anfangsjahren lag die Leitung und Verantwortung der deutschen Ziegler GmbH allerdings noch in Händen der Geschäftsleitung der ostbelgischen ZIEGLER-Filialen.

Bau einer eigenen Lagerhalle
Schnell waren aber neue Lager­kapazitäten nötig: ­ZIEGLER erwarb im Januar 1969 eine ­Lagerhalle am Güterbahnhof Aachen West von der Internationalen Spedition Halbart. Die Halle war auf dem Gelände der Deutschen Bundesbahn erbaut. Diese Halle war nur eine Zwischenlösung und wurde im Jahre 1972 an die Firma Schenker verkauft. Denn bereits 1968 hatte ZIEGLER den Bau einer eigenen Lagerhalle von 570 m² sowie Büroräumen am Aachener Westbahnhof in Auftrag gegeben. Im Frühjahr 1971 wurde die Halle bezogen.

Steigerung der Aufträge
Aufgrund der guten Arbeit der ZIEGLER-Mitarbeiter steigerten sich die Aufträge und Umsätze in den folgenden Jahren. Schliesslich wurde ein neuer Standort mit einer neuen, grösseren Lagerhalle benötigt. Im Sommer 1987 zog ZIEGLER in die Süsterfeldstrasse in Aachen, wo die Firma ein 3000 m² grosses Grundstück erworben hatte. Hier war Logistik und Kundenservice in einer Lagerhalle von 885 m² und in Büroräumen von 354 m² möglich. Der Erfolg hielt an, und schnell war auch dieser Standort zu klein. Alle Logistikaktivitäten wurden in gemieteten Lagerhallen der ­ZIEGLER-  Gruppe in Belgien untergebracht, eine Zwischenlösung für das expandierende Unternehmen. Die Idee einer neuen, grossen und modernen Lager- und Logistikhalle reifte.

Aufbau der Lagerlogistik in Eschweiler
Im Dezember 2000 erwarb ­ZIEGLER ein Grundstück im Industrie- und Gewerbegebiet in Eschweiler bei Aachen. Die Planungen: ein Lager mit 3112 m², eine Logistikhalle mit 5811 m² sowie ein Bürogebäude mit 709 m². Die Immobilie wurde im Herbst 2001 fertiggestellt. Die Mitarbeiter zogen im Januar 2002 ein. Jetzt konnte ZIEGLER auch umfangreiche Dienstleistungen wie Kommissionierung und Konfektio­nierung anbieten. Dies war ein grosser Schritt nach vorne.

Erweiterung des  Geschäftsmodells
Der neue Standort in Eschweiler wirkte in Deutschland wie ein Sprungbrett in die Expansion. ZIEGLER Deutschland erweiterte im beginnenden neuen Jahrtausend das Geschäftsmodell: Die Produktpalette wurde erweitert durch Angebote im Bereich See- und Luftfracht. Jetzt ging es Schlag auf Schlag. Am 1. Januar 2001 eröffnete die ZIEGLER-Niederlassung Ratingen nahe der Wirtschaftsmetropole Düsseldorf und dem dortigen Flughafen. Ein Jahr später eröffnete das ZIEGLER-Büro in Hamburg – der Stadt mit dem bedeutendsten deutschen Seehafen bzw. dem drittgrössten Hafen Europas. Wieder ein Jahr später ein weiterer wichtiger Standort: Am 1. Oktober 2003 eröffnete ZIEGLER ein Büro in Kelsterbach bei Frankfurt unmittelbar am grössten deutschen Flughafen. Am selben Tag zogen die Mitarbeiter in die neue Niederlassung in Stuttgart-Filderstadt ein – ganz nah am Stuttgarter Flughafen.

Wachstum an den Standorten
Rückblickend war die Gründung von ZIEGLER Deutschland ein Erfolg. Die ZIEGLER-Teams in Deutschland werden den aktuellen Trend weiterführen: Wachstum an den Standorten.  Eines ist aus den Anfangstagen geblieben: die Unterstützung aus Ostbelgien. Während ZIEGLER Deutschland anfangs von der Geschäftsleitung der ostbelgischen Niederlassungen unterstützt wurde, betreut ZIEGLER bis heute im ostbelgischen Welkenraedt die Finanzen und Buchhaltung – die dortigen Mitarbeiter sind Teil des Erfolgs von ZIEGLER Deutschland.

Aachen: Die Stadt mit dem berühmten Dom war 1967 der Gründungsort von ZIEGLER Deutschland.
Monika Schneider und Jochen Korth von ZIEGLER in Eschweiler halten die ZIEGLER-Historie in den Händen: Die Immobilie in der Süsterfeldstrasse.
Das heutige ZIEGLER-Team in Eschweiler bei Aachen.
Bei der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen: das Team von Düsseldorf/Ratingen.
An der Luftfracht-Drehscheibe am Frankfurter Flughafen: das Team von ZIEGLER Kelsterbach.
Am grössten deutschen Hafen: das Team von ZIEGLER in Hamburg.
Am Puls von Baden-Württemberg: ZIEGLER in Stuttgart/Filderstadt.

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